Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Doreen Seefeldt
Praxis für Kinder- und JugendlichenpsychotherapieDoreen Seefeldt

DEr Ablauf einer Therapie

Die ersten fünf Stunden sind sogenannte probatorische Sitzungen. Hier geht es um ein erstes Kennenlernen, um die Aufnahme lebensgeschichtlich bedeutsamer Informationen und die Diagnostik. In einem abschließenden Gespräch werde ich den Befund darlegen und einen entsprechenden Behandlungsplan vorschlagen. Sofern Sie und ihr Kind der Behandlung zustimmen, wird ein*e Gutachter*in Ihrer Krankenkasse einen Bericht erhalten. Hier ist auch ein Konsiliarbericht des behandelnden Kinderarztes erforderlich. Der/die Gutachter*in entscheidet letztlich über Ihren Antrag auf Psychotherapie.

 

Nach zwei bis sechs Wochen erhalten Sie Antwort von Ihrer Krankenkasse und die Therapie kann beginnen (Nichtbewilligungen sind Ausnahmen und ihr können widersprochen werden). Die Psychotherapie (50 Minuten) findet in der Regel wöchentlich statt. Bei Bedarf können auch Doppelstunden, z. B. für Expositionsverfahren, Haus- oder Schulbesuche, vereinbart werden. Eine Kurzzeittherapie beinhaltet 25 Sitzungen, sowie zusätzliche Eltern-, bzw. Bezugspersonengespräche bei Kindern.

 

In den probatorischen Sitzungen findet bereits ein Prozess statt, aus dem sich ein erster Zugang zur Problematik ergibt. Bei Kindern und jüngeren Jugendlichen findet in aller Regel zuerst ein Eltern- oder Familiengespräch statt. Dann folgen Gespräche und psychologische Tests mit dem Kind bzw. dem/der Jugendlichen. Die diagnostische Phase wird mit einem Gespräch beendet, in dem die Befunde mit den Eltern und mit dem Kind oder dem/der Jugendlichen besprochen werden. Hier wird ein Verständnis für die Problematik erarbeitet und Wege besprochen, die zu einer Lösung der Krise und zur Veränderung der Situation führen können

Die Psychotherapeutische Behandlung kann je nach Alter des Kindes oder des Jugendlichen sehr unterschiedlich aussehen: mal wird mehr gespielt und mit Hilfe von kreativen Mitteln zu dem Kind oder Jugendlichen eine therapeutische Beziehung aufgebaut, mal wird geredet, ähnlich wie in der Erwachsenentherapie. Die einzelnen Behandlungsschritte orientieren sich an der Problematik und den Zielen der Patient*innen und deren Bezugspersonen. Sie werden individuell und sorgfältig geplant.

 

Ein weiterer Grundbaustein von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist das begleitende Elterngespräch. Bei Kindern sind diese Gespräche unumgänglich, bei Jugendlichen kann es therapeutisch sinnvoll sein, die Eltern nur gelegentlich einzuladen.

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